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Bertha von Suttner (1843-1914) – Ein Leben für den Frieden

Meine Rüstung ist die defensive, // Deine Rüstung ist die offensive, // Ich muss rüsten, // weil du rüstest, // Weil du rüstest, rüste ich, // Also rüsten wir, rüsten wir immerzu. („Die Waffen nieder“, Bertha von Suttner)

Bertha von Suttner ist bei der Nachwelt das seltsame Los zu teil geworden, eine der populärsten und unbekanntesten Persönlichkeiten zu sein; ihre Popularität lässt sich leicht auf Briefmarken mit ihrem Konterfei ablesen, an Straßennamen und Plätzen, an Schulen und Stiftungen.
Bertha von Suttner (1843-1914, geb. Gräfin von Wchinitz und Tettau) ist heute vor allem als Friedensaktivistin bekannt, die die Schrecken und Gräuel des Krieges eindrücklich beschrieben und leidenschaftlich bekämpft hat. Sie war die erste Frau, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, und auch diejenige, die Alfred Nobel überhaupt erst dazu inspirierte, diesen Preis zu stiften. Sie gilt als Vorkämpferin internationaler Schiedsgerichtsbarkeit wie des heutigen Internationalen Gerichtshofs in Den Haag. Weniger bekannt ist ihr Kampf gegen die Benachteiligung der Frauen, repressive Sexualmoral, Armut, Klassenherrschaft, bornierten Nationalismus, Antisemitismus, religiösen Fanatismus.

 

Kursnummer 231-020002
Termin: 9.3.2023
Wochentag: Donnerstag
Uhrzeit: 18:30-20 Uhr
Ort: Gemeindezentrum Reformationskirche,
Markt 18
Referent/in Elke Nußbaum
Gebühr 6 Euro
Anmerkung: maximal 16, minimal 6 Teilnehmer:innen.
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