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Interreligiöser Dialog

Frauen in den Religionsgemeinschaften

In der Frühzeit des Christentums und des Islams haben Frauen auf unterschiedlichste Weise in den Religionsgemeinschaften mitgewirkt und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbreitung des neuen Glaubens.

In der biblischen Apostelgeschichte treten Frauen in tragenden Rollen in den ersten christlichen Hausgemeinden auf: als Jüngerinnen, Gastgeberinnen, Diakoninnen oder Missionarinnen. Als erste europäische Christin wird die Purpurhändlerin Lydia als Erstbekehrte in Philippi genannt.
"Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde." (Apostelgeschichte 16, 14)

Insbesondere die Ehefrauen und eine Tochter des Propheten Mohammeds haben in der Frühzeit des Islams eine große Bedeutung, die Ehefrauen werden als Umm al-Mu'miniin (Mütter der Gläubigen) bezeichnet. Jede Einzelne spielte ihre besondere Rolle in der Geschichte des Islam: in der Fürsorge gegenüber dem Propheten, im Unterrichten der weiblichen Bevölkerung oder in der Versorgung von Waisen und Armen.
"Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selbst, und seine Gattinnen sind ihre Mütter." (Sure 33, 6)

Die Teilnehmer/innen werden jeweils kurze, einleitende Referate von christlicher und muslimischer Seite hören und Auszüge aus den biblischen und islamischen Texten lesen. Anschließend ist Zeit und Raum für einen Austausch im gemischt-religiösen Plenum.

Kursnummer 202-0103
Startdatum 04.11.2020
Wochentag Mittwoch
Uhrzeit 19.30-21.45 Uhr
Ort Emir-Sultan-Moschee,
Otto-Hahn-Str. 32
Referent/in Astrid Bertram
Gebühr ohne
Anmerkung Maximal 40 Teilnehmer/Innen
Kooperation In Zusammenarbeit mit der Ditib Moschee

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