Jesus - ein Mensch zwischen Himmel und Erde

Obwohl die Kindheit Jesu ähnlich wie bei Ödipus Spuren von Verletzung und Entbehrung (Flucht und Verfolgung) aufweist, führt ihn dies zu der Gewissheit, dass das Reich Gottes angebrochen ist und er durch diese Botschaft die leidvolle Trennung von Himmel und Erde, von Gott und Mensch überwindet. Diese revolutionäre Behauptung der Einheit von Jenseits und Diesseits in seiner Person bringt ihm schließlich den Tod ein.

Das Neue Testament versteht diesen Schritt in den Tod aber als Weg ins Leben und spricht von "Auferweckung". Diese Erlösung, die in der Wandlung des zu Tode gekommenen irdischen Jesus zum unsterblichen Christus, besteht, wird anhand des Konzepts von Ich und Selbst psychoanalytisch interpretiert. Dadurch kann aus der theologisch behaupteten Erlösung durch den Tod Jesu eine seelische Erfahrung werden, die jeder machen kann, der sich zu einer neuen Sicht "auf-erwecken" lässt.

Kursnummer: 52700205
Startdatum: 14.11.2018
Wochentag: Mittwoch
Uhrzeit: 19:30-21:00
Ort: Gemeindezentrum Reformationskirche,
Markt 18
Referenten: Dr. Dieter Funke
Gebühr: 6,00 Euro
Anmerkung: Minimal 8, maximal 40 Teilnehmer/Innen.
Bitte melden Sie sich an!
Kooperation: In Zusammenarbeit mit der VHS Hilden / Haan

Zur Anmeldung

Zurück