Foto: HiZ Remscheid

 

Sinti und Roma - eine missachtete Opfergruppe - auch in Hilden

Die Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma ist bisher wenig bekannt und vor allem wenig akzeptiert. Bis heute werden diese Menschen in Deutschland und Europa in der Gesellschaft nicht akzeptiert, ausgegrenzt und diskriminiert.
Eine halbe Millionen Roma und Sinti wurde im Nationalsozialismus ermordet. Im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wurde ein gesonderter Lagerabschnitt für diese Häftlinge eingerichtet.
Familie Weiss aus Hilden - die Eltern sowie mindestens fünf Kinder und Enkelkinder - ist dort ermordet worden. Seit 2018 erinnern drei Stolpersteine an der Pungshausstraße an die Eltern und an Gisela Weiss, die dort geboren wurde.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen das Leben und die Verfolgung von Sinti und Roma in der Hildener Umgebung und deren Ermordung im sogenannten Zigeunerlager in Auschwitz-Birkenau. Außerdem werden heutige Formen der Erinnerung betrachtet.

Kursnummer 222-100104
Startdatum 24.11.2022
Wochentag Donnerstag
Uhrzeit 19.00-20.30 Uhr
Ort Kultur-und Weiterbildungszentrum "Altes Helmholtz"; Raum 6
Gerresheimer Straße 20
Moderation Isabella Osenberg
Gebühr 6,00 Euro
Anmerkung Maximal 16, minimal 8 Teilnehmer/innen.
Bitte melden Sie sich an.
Kooperation In Zusammenarbeit mit der VHS Hilden-Haan

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