Beeren und Wein - Mandalabeet und Kräuterspirale

Ideen für den Nachbarschaftsgarten

Beim Planungsworkshop im Januar fanden sich zehn Menschen im Diakonie-Haus ein, die mehr über Permakultur erfahren und an der Gestaltung eines Nachbarschaftsgartens mitwirken wollten. Johannes Dickmann, der Referent, der selbst verschiedene Permakulturgärten aufgebaut hat, erzählt den Teilnehmer*innen von seinen Erfahrungen und zeigt viele gute Beispiele, die die Arbeit im Nachbarschaftsgarten inspirieren können. Dann gehen die Teilnehmer*innen in Kleingruppen und gehen die Planung an: Welche Rahmenbedingungen bietet der Garten? Was ist schon da? Und was würde gut hierher passen und auch gedeihen? Die Pläne für den Garten, die die Kleingruppen erarbeiten, weisen überraschend viele Ähnlichkeiten auf: ein großes Mandalabeet in die Mitte des Gartens und neben die Terasse ein Kräuterbeet oder eine Kräuterspirale, in den geschützen hinteren Teil eine Sitzecke mit einer Sonnenfalle und an den Zaun zum Kindergarten Zaunbeete mit Beerensträuchern. Der Kompost, der noch einmal versetzt werden muss, um der Sitzecke Platz zu machen, könnte bei der Gelegenheit noch ein Wurmmuseum werden. Und das sind nicht alle Ideen, die bei den kommenden Workshoptagen aufgenommen und in die Tat umgesetzt werden können ...

 

Der Nachbarschaftsgarten am Jahresanfang

Mit dem Garten fangen wir nicht bei Null an. Im Oktober 2018 sind die ersten Hochbeete entstanden und seit dem vergangenen Jahr bauen die Maulwürfe, eine Eltern-Kind-Gruppe im Nachbarschaftsgarten, hier Gemüse an. Drumrum gibt es viele Ideen, was der Garten noch alles werden könnte: ein Lernort für Permakultur und ein Paradies für Artenvielfalt im Kleinen. Und ein Begegnungsort für Menschen aller Generationen im Stadtteil. Und mit diesen Ideen im Hinterkopf fand im Januar dieses Jahres ein Planungsworkshop für den Nachbarschaftsgarten statt.